Geschichte
   
 

 

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Die Geschichte der Berufsfachschule Glas ist eng mit der Geschichte

der Thüringer Glasindustrie, insbesondere mit der von Lauscha,

verbunden.

 

1597 erbauten die Glasmeister Hans Greiner und Christian Müller die

erste Glashütte im Lauschabachtal und legten damit den

Grundstein für eine Glasmachersiedlung, welche an der Bedeutung

und Entwicklung der Thüringer Glasindustrie bis heute wesentlich

beteiligt ist.

 

Bis zum 18. Jahrhundert produzierte die Glashütte Lauscha im Wesentlichen

nur alltägliche Gebrauchsgegenstände. Ab 1900 entstand

ein neuer Zweig der glasverarbeitenden Industrie, da die Glasmacher nun in der Lage waren, farbige und kristallklare Stäbe und Röhren zu ziehen, welche dann von den Glasbläsern in ihren heimischen Werkstätten vor der so genannten Lampe weiterverarbeitet werden konnten.

Motive und Anregungen  fanden sie in der Natur und bereits vorhandenen Gebrauchsformen, welche technisch und insbesondere gestalterisch weiter entwickelt wurden.

Durch diesen neuen Wirtschaftszweig entwickelte sich Lauscha zu einem Zentrum der Glasbläserei.

 

 

 

Zur Festigung und Weiterentwicklung des Glasbläserberufs wurde im Jahr 1881 von der Gemeinde Lauscha die Zeichen- und Modellierschule gegründet, welche am 2. Februar 1923 in die Berufsschule umgewandelt wurde. Damit war die Ausbildung zum Beruf des Glasbläsers gesichert. Ausgebildet wurde in den Bereichen Gestaltung von Tieren, Gefäßen, Christbaumschmuck sowie Tier- und Menschenaugen.

Neben dem Erlernen, das Glas in der Flamme zu formen, wurden Veredlungstechniken wie Glasmalerei und Glasschliff gelehrt, welche durch Praktikas in der Glashütte erweitert wurden.

 

Nach der Wende, Anfang der 90-er Jahre, wollte die thüringische Regierung das Augenmerk der Leute wieder auf die traditionelle Glasindustrie lenken. Dies führte am 2. Oktober 1991 zur Wiedergründung der Berufsfachschule Glas in Lauscha.

1993 wurde sie zu einem Bestandteil der Staatlichen Berufsbildenden Schule Sonneberg.

Mit der Übergabe finanzieller Mittel des Europäischen Fonds in Höhe von 1.050.000.- Euro ist am 12. August 2009 der Grundstein für die Sanierung der BFS gelegt worden. Nach einjährigen Baumaßnahmen wurde im September 2011 die BFS Glas feierlich in ihren neuen Räumlichkeiten eingeweiht.

 

 

 

 

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